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MAD SIN „TOUR 2019“

17. Mai 2019
Factory, Magdeburg (Buckau)
(Zugang erfolgt nur noch über Schönebecker Straße/ Sandbreite)
Einlass: ab 19.00 Uhr

Tickets im VVK ab: 15€

Tickets unter: www.eventim.de, http://www.factory-magdeburg.de/tickets oder im Kartenhaus / Alleecenter

Info`s: www.factory-magdeburg.de


MAD SIN „TOUR 2019“
weitere Bands in Planung..

Pressemitteilung

Was macht man, wenn man von der Schule fliegt, nicht weiß, wie seine eigene Zukunft aussieht und man nur irgendwie die Zeit bis zum nächsten Bierkonsum totschlagen möchte? Man könnte Sozialhilfe beantragen oder zum Arbeitsamt gehen. Man kann aber auch, wie der Berliner Köfte, eine Band gründen und mit Auftritten als Straßenmusiker oder in Kneipen seinen täglichen Alkoholbedarf decken.
So geschehen 1987, als der Mann zum Mikro greift und gemeinsam mit Gitarrist Stein und Bassist Holly Mad Sin gründet. Der Posten des Schlagzeugers bleibt einem ständigen Wechsel unterzogen.
Wie der Zufall will, bekommt 1988 ein Mitarbeiter des Indie-Plattenlabels Maybe Crazy Records von Mad Sin Wind und wedelt ihnen sogleich mit einem Vertrag unter der Nase herum. Zwar hat sich die Band bis dato noch keine ernsthaften Gedanken über das Musikbusiness gemacht, aber der Lockruf des Ru(h)ms ist größer als jegliche Bedenken.
So unterschreibt man, mit glänzenden Augen. Noch im selben Jahr erscheint das erste Produkt dieser Zusammenarbeit: Das Debütalbum „Chills & Thrills In A Drama Of Mad Sin & Mystery“, mit dem Mad Sin den Grundstein für eine bevorstehende Karriere als eine der bekanntesten Psychobilly-Kapellen legen.
Nach vier weiteren Alben, die die Band fast im Jahrestakt veröffentlicht, machen Mad Sin während einer Holland-Tour Bekanntschaft mit Count Orlok Records. Dort erscheint ihr 1996er Album „God Save The Sin“, mit dem sie mit ihrem Mix aus Punk Rock, Hardcore und Rockabilly ihren Bekanntheitsstatus ausweiten.
Es folgen Tourneen als Support-Act von Gwar, Suicidal Tendencies oder Faith No More. Zwangsläufig werden so noch mehr Menschen Zeugen ihrer feurigen Konzerte.
So viel Zaster, wie anfangs erhofft, steckt den Mad Sin-Mitgliedern zu jenem Zeitpunkt allerdings noch immer nicht in der Tasche. Darum werfen sie alle Zweifel über Bord, als Polydor mit ihnen um einen Plattendeal verhandelt, und unterschreiben flugs beim Major.
Das Ergebnis „Sweet And Innocent? … Loud And Dirty!“ erscheint 1998. Polydor, wo man daraufhin bemerkt, dass Mad Sin irgendwie doch nicht in ihr Mainstream-Programm passen, zeigen sich mit dem Album nicht gänzlich zufrieden und zahlen der Band eine Abfindung, um sie wieder los zu werden. Die Berliner nehmen dankend an.
In der Folgezeit liegen Mad Sin dafür zunächst auf Eis, die Bandmitglieder wenden sich Nebenbeschäftigungen zu. Vier Jahre soll es dauern, bis 2002, verstärkt vom zweiten Gitarristen Tex Morton und Backgroundsänger Hellvis, das neue Album „Survival Of The Sickest“ erscheint.
Damit beweisen Mad Sin, dass man nach fast 15 Jahren Bandgeschichte noch so frisch klingen kann, wie ein kühles helles Fasspils. Ende 2002 steigt Basser Holly aus privaten Gründen bei Mad Sin aus, aber in Valle finden sie schnell Ersatz.
Nach beeindruckenden 140 Shows bis Ende 2003, sowohl in den USA oder Japan, verkriechen sie sich für neue Schandtaten zurück ins Studio. Während der Aufnahmeprozess länger und länger andauert, wechseln Mad Sin erneut das Label und fühlen sich nun bei People Like You Records heimisch.